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WTH?! Pause gemacht, or whut?

03.04.2011
Necromorphs sind blöd.
hört: Budi und Simons Engelsstimmen
sieht: myblog.de
fühlt: Hunger und Kopfschmerzen und das Bedürfnis Bastarde zu töten
Schönster Satz des Tages:
Niemand hat mit mir geredet heute (

 

In gewohnter Frische melde ich mich zurück aus unserem Nicht-Vorhandenen-Studio, das sich Zuhause vor dem Computer nennt.
Ja, lang ists her. Aber irgendwie fehlt uns Inspiration und vorallem Zeit.

Aber wir haben uns letztens wieder ins Kino gewagt nämlich in Sucker Punch und ich habe mich bemüht, euch einen kleinen Review abzutippen (ICH MUSS ÜÜÜÜÜBEEEEEEHHHN).


Man möge sich darüber streiten.
Hübsche Mädchen in knappen Outfits bieten sich riesige Battle gegen Roboter, Orks und Nazis. Dazu noch Knarren und Schwerter, von denen man kaum glauben könnte, dass die Mädchen sie überhaupt einen Meter in die Höhe halten können. Unterlegt mit der dazu passenden Musik. Da „Sucker Punch“ genauso wie „300“, der wohl für seine epische Slow-Motion während der Kämpfen bekannt ist,  von Zack Snyder ist, darf da natürlich auch hier die Slow-Motion nicht fehlen.
Ein Action-Spektakel schlechthin?
Oder ist es doch zu überladen?
Und was ist mit der Story? Gibt es überhaupt eine? Oder besteht der Film nur aus einer Aneinanderreihung von Battlen?
Ja, meine Damen und Herren. Es gibt eine Story und zwar geht es um die hübsche, natürlich blonde, Babydoll, die ihre Mutter, so wie ihre kleine Schwester verloren hat. Ihr böser böser Stiefvater steckt sie daraufhin in eine Nervenheilanstalt, wo sie die anderen, ebenfalls hübschen, Mädchen trifft. Wie sich dann aber herausstellt ist diese ominöse Nervenheilanstalt wohl eher ein Bordell. So weit so gut. Die Mädchen sollen erotische Darstellungen für schleimige Typen, wie zum Beispiel dem Bürgermeister, darbieten. Und wie es der Zufall so will, ist Babydoll in wahres Naturtalent im Tanzen. Während des Tanzens blendet sie alles um sich heraus und steht dann mitten in einem Schlachtfeld, wo dann eben diese epischen Kämpfe stattfinden.
Dort wird ihr von einem älteren Herren erklärt, wie sie und die anderen Mädchen ihrem Schicksal ein Ende setzen und ausbrechen können, denn Babydoll soll in den nächsten 5 Tagen dem mysteriösen "High Roller" vorgeführt werden und er soll sie wohl, ordinär gesagt, ganz schön hart rannehmen. Um eben dem zu entgehen, müssen die Mädchen in mehreren Schlachten ihre Fäuste, oder wohl eher die Knarren schwingen.
Alles schön und gut. Aber für mich persönlich lässt die Story an manchen Stellen etwas zu wünschen übrig. Denn in diesen fast 2h Film wird kein Wort darüber verloren, wie zum Beispiel die anderen 4 Mädchen in diese Nervenheilanstalt eingewiesen wurden. Hm, wahrscheinlich waren sie zu beschäftigt mit ihren Kämpfen.
Auch an den Kämpfen muss ich ein bisschen Kritik üben. Klar, es passiert alles in Babydolls Fantasie, aber auch hier fehlen mir wieder ein paar Hintergrundinfos. Warum, weshalb, wieso gerade DER Gegner, warum hat gerade DER die Karte und eben doch nicht der andere?
Überrascht war ich doch immerhin von Vanessa Hudgens, die ja eigentlich durch High School Musical bekannt ist.  Anfangs war ich ja wirklich skeptisch, als ich mitbekam, dass sie mitspielt. Aber sie hat doch gut ins Bild gepasst.
Doch nun wieder zurück zum Film.
Ich bin mir nicht wirklich schlüssig, was ich von der Grundidee halten soll…
Zierliche Mädchen, die schwere Geschütze auffahren? Das lasse ich mir gefallen. Wir Frauen sind ja immerhin ein starkes Geschlecht. Emanzipation und so!
Aber meiner Meinung nach, hätte das mit dem Tanzen nicht sein müssen. Das macht die ganze Emanzipation wieder zunichte.
Was mich auch stört ist, dass Babydoll als das perfekte Blondchen dargestellt wird. Sie hat dieses „Ich bin neu und kann alles besser als ihr“-Syndrom. Dann ist ja klar, dass es Zickenkrieg gibt. Leider läuft es nicht auf einen Bitchfight hinaus, was der Story sicherlich ein wenig mehr Pfeffer gegeben hätte. Aber natürlich würde es dann heißen: „Die Weiber mal wieder.“
So genug kritisiert, Zeit für ein Lob.
Meiner Meinung nach ist der Soundtrack mehr als nur gelungen. Die Songs passen einfach perfekt ins Bild, mitunter eine Version von Sweet Dreams und ein Queen Mash-up.
Zudem wurde „Sucker Punch“ von den anderen Kritikern zu stark unter die Lupe genommen, und zu sehr kritisiert. So stark möchte ich den Film nicht rannehmen. Natürlich, der perfekte Film ist es nicht. Aber rausgeschmissenes Geld, so wie GameOne es sagte, auch nicht.
Die Story und die Umsetzung lassen an manchen Stellen zwar ein wenig zu wünschen übrig, die Kampfszenen sind an manchen Stellen zu sehr auf cool gemacht, aber ganz ehrlich: Da kenne ich wesentlich schlechtere Filme. Wesentlich, wesentlich schlechtere Filme.
Das Beste für diesen Film ist einfach, ihn sich selber anzuschauen und sich seine eigene Meinung zu bilden.
Ich denke nicht, dass es ein Film für jeden ist, dass er so einen mainstream-Geschmack trifft, wie beispielsweise Inception oder Avatar. Aber ein Austesten ist er aufjedenfall wert. Wer aber lieber auf angezogene Mädchen steht oder eher konventionell ist, sollte wohl doch lieber die Finger davon lassen, denn den ein oder anderen Schlüpfer sieht man schonmal während die Mädchen durch die Lüfte hüpfen ihre 20fache Schraube in Slow-Motion machen während sie mit einer Knarre auf einen riesigen Kerl mit Strohhut schießen.
Und als Schlusswort:

Tschö!

 

Das nächste Mal melde ich mich zurück mit dem Klassiker Dead Space, an den ich mich jetzt gerade gewagt habe :/

Stay tuned oder sowas.

 


3.4.11 16:13
 


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