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Rio-Rezension!

18.04.2011
Chemie Arbeit. Ich werde Sterben.
hört: KuroSHITsuji -oder so.
sieht: Ciel Phantomhive
fühlt: Grauen
Schönster Satz des Tages: HATSCHI

Meine Damen und Herren, heute bin ich dabei.

Ich schreibe eine kleine Rezension über den Film Rio.

Um meine Bewertung verstehen zu können, beginne ich mit meiner Person:
Ich bin Perfektionistin Und ich mag keine halben Sachen.

Nun erläutere ich zur Verständlichkeit meiner Meinung den Tag, an dem ich Rio gesehen habe.

Vor ca. einer Woche machten meine Familie und ich uns auf in ein Kino, das nicht weit von hier entfernt ist.
Wir gingen zuvor noch essen. Der Service war freundlich. Das Essen war beschissen.
Die erste halbe Sache.

Danach gingen wir ins Kino.
Ich wurde für 8 gehalten. Fast eine halbe Sache.

Wir wollten Popcorn holen gehen.
Wir schätzen das "Rio"-Menu als nicht so eine halbe Sache ein. Das Popcorn war um die Hälfte kleiner als erwartet.

Danach saßen wir im Kino. Nur überall halbe Portionen. Gegröhle, Gekreische.
Wir wollten ein Eis nach der Werbung, die übrigens fast nur "Teil 2" beinhaltete. ("Cars 2", "Kung Fu Panda 2",...ist auch die Hälfte von 4!)
Allerdings bekamen wir keins.
Popcorn für alle andern, kein Eis für mich. Eine halbe Sache.

Nun zum Film selbst:
Rio handelt von einem Papagei namens Blu. Dieser wurde als kleines Papageien-Baby aus dem Dschungel Rios von illegalen Vögelhändlern verschleppt und in Minnesota verloren.
Er wird von einem jungen Mädchen namens Linda gefunden, die ihn aufzieht und umsorgt.
Schließlich kommt irgendwann auch die Story ins Rollen, in dem der Ornithologe Túlio in die Bücherrei Lindas hereinschneit und ihr erzählt, dass Blu der letzte männliche Vogel seiner Art sei.
Nun ist natürlich schnelles Handeln gefragt: Blu soll nach Brasilien, um dort für Nachwuchs mit der Papageien-Lady Jewel zu sorgen.
Allerdings warten dort viele Probleme auf sie - und das unter anderem durch Blus Flugschwäche...
All dies wird begleitet von Samba, dem bunten Farbenspiel beim Carnaval in Rio de Janeiro und jeder Menge von tierischen Begleitern!

Nach ungefähr 50 Sekunden drehe ich meinen Kopf zur Seite hin und flüstere, dass ich aus dem Film so schnell wie möglich wieder raus will.
Grund: Eine halbe Sache.
Der "Samba-Sound" wird von der übermäßigen schlechten deutschen Interpretation der Lieder zerstört.
Ich frage mich seit Disneys "Küss den Frosch" allgemein wo das deutsche-Vertonungs-Talent von damals blieb. ("Arielle", "Mulan", usw...)

Davon abgesehen war von Anfang an die Geschichte absolut voraussehbar, langweilig, überraschungslos.
Man saß die gesamte Zeit nur mit dem Gedanken "Ach, eigentlich weiß ich schon wie es ausgeht, aber ich bin zu geizig um rauszugehen, denn ich hab diese gottverdammten 8€ bezahlt." auf seinem Platz und schlürft frustriert seine Cola.
 

Der Geschichte fehlte pepp, den Charakteren fehlte pepp. Nur Roberto Blancos Stimme verleihte dem Charakter Rafael das unerwartete "Extra". Er war der einzige Grund sitzen zu bleiben.
Alles eine halbe Sache.

Der Samba in Rio de Janeiro fehlte gänzlich. Die Musik vermittelte kaum dieses "Ich will meine Hüften mitschwingen!"-Gefühl, das man normalerweise beim Samba haben sollte. Nur der Dauerbrenner auf jeder Party "Mas Que Nada" von Sergio Mendes verbreitete ein wenig das Gefühl im warmen Rio zu sitzen.
Wieder eine halbe Sache. Carnavel de Rio de Janeiro ohne Samba-feeling? Flach!

Im Endeffekt waren die Animationen, wie auch schon von Ice Age gewohnt, wirklich perfekt.
Mit Liebe zum Detail arbeiteten Blue Sky mit 20th Century Fox an jeder einzelnen Feder der Vögel und jedem Licht in der lebendigen Stadt.
Doch das reicht leider nicht um den hier veranstalteten Einheitsbrei der Filmindustrie gut zu machen.
Der Film war nichtsaussagend. Er war wie nur zur Osterzeit gemacht. Hauptsache Geld verdient.

Fazit:
Ich weiß auch nicht. Vielleicht bin ich zu alt dafür, zu intellektuell - oder auch zu dumm. Vielen mag's gefallen - mir aber nicht.
"Rio" ist ein Film, wie ein Vogel, der nicht fliegen kann.
Eine halbe Sache.
Grafik, Animation, genial.
Aber was bringt mir Liebe zum Detail, wenn mich die Charaktere nicht berühren, die Story nicht packt? Die Witze aus Slapstick bestehen und einen nicht mal Schmunzeln lassen?
Mein Vater sagte zu guter Letzt noch etwas, das mich zum Grübeln brachte.
Ich glaube er hatte recht.
"Ein Film von Assistenten für Assistenten. Das war's. Der Chef kommt zum Assitent und sagt "Mach mal was. In 3 Monaten bis Ostern hin bist du fertig. Lass Kohle machen..""

Verdammt, er hat Recht.

Falls du Animationsfilme mit Gefühl magst, schau dir Wall-E oder Oben an. Du wirst begeistert sein. Versprochen.

18.4.11 21:06
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


wuncic (26.4.11 16:20)
Ziemlich hochnäsig :D


Wendy (24.6.11 12:36)
Aber ehrlich =D

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